Unsere Auftritte

    Der Sängerhain-Chor TonArt bot in der evang. Kirche Grünwettersbach ein abwechslungsreiches Benefizkonzert

     

    Mit einem sternförmigen Einlauf eröffnete der Chor mit dem Lied „Viva la musica“ unter der Leitung von Tobias Thimig ein herzergeifendes fröhliches Konzert.

    Für den Sängerhain Grünwettersbach begrüßte die Vorstandsprecherin Edelgard Götzmann die zahlreich erschienenen Konzertgäste. Sie dankte der Hausherrin Pfarrerin Elicker-Kurz für die Überlassung des akustisch hervorragenden Kirchenraumes, der für den Chorgesang ideale Voraussetzungen zu einem gelungenen Konzert bietet.

    Anspruchsvolle Chorsätze von W. A. Mozart und Lorenz Maierhofer  -  Frühlingslieder  -  sowie Volkslieder (variiert, mal nur Chor, mal nur Publikum) standen auf dem Programm. Mit geschickter, wohldosierter Moderation erläuterte die Chorvertreterin Heide Nüßle an passenden Stellen lediglich einige wichtige Details zu den Inhalten und den Akteuren und verstand es, die Wirkung der Musik nicht durch mehrere Unterbrechungen zu schmälern.

    Die Vertreterin des Kinderhospizdienstes erklärte die wichtige Lebensbegleitung von Familien mit einem schwerkranken oder unheilbar kranken Kind. Das konkrete Angebot ist die Beratung und Begleitung und wird nach deren Wünschen und Bedürfnissen ausgerichtet.

    Der Gesamtspendenerlös von mehr als 2600 Euro, der aus freiem Eintritt und freiwilliger Spende am Ausgang resultiert, spendet der Sängerhain komplett an den Kinderhospizdienst des Diakonischen Werkes Karlsruhe.

    Die sich gerade anbietende Gelegenheit kurz vor Ostern nutzend, hatte man für den ersten Teil des Konzerts den Genius aus dem 18. Jahrhundert Wolfgang Amadeus Mozart mit „Ave verum corpus“ gewählt. Dazu gehörten „Tears in Heaven“ von Eric Clapton, „Wenn ich alle Sprachen dieser Welt sprechen könnte“ und „Geh unter der Gnade“ von Bertold Engel. Der Chor präsentierte sich unter der sicheren Leitung von Tobias Thimig in einer qualitätsbetonten Form, bei der exakte Intonation und durchgängige Textverständlichkeit im Vordergrund standen.

    Mit interessanten Inhalten trug der Finanzreferent des Vereins Franz Steiner zwischen den Liedblöcken zwei Gedichte vor: „Er ist’s“ (ein Frühlingsgedicht von Eduard Mörike) und „Warum die Zitronen sauer wurden“ von Heinz Erhardt.

    Mit dem Volkslied und als auswendig gesungener Kanon „Es tönen die Lieder“ folgte der Block der Frühlingslieder. “Jetzt fängt das schöne Frühjahr an“ wurde mit abwechselndem Vokal- und Sprechgesang dargeboten und der Satz von Thord Gummeson „Spring“ erzählte davon, dass jetzt endlich der Winter den Platz für den Sommer geräumt hat. Die beiden spritzigen Songs von Lorenz Maierhofer „Somebody’s Knocking at your door“ und „This little light of mine” bewirkten zusammen mit dem Gesamtprogramm beim Publikum aber auch bei den Aktiven ein überschäumendes Mitgerissensein, das sicherlich auch auf die erfolgreiche zielgerichtete Probenarbeit des Dirigenten zurückzuführen ist.

    Mit den zwei Zugaben „What a wonderful world“ und „Alle Vögel sind schon da“ (variiert , mal nur Chor, mal Publikum) endete ein abwechslungsreiches gern gehörtes Konzertprogramm.

    Eine Besucherin schwärmte nach dem Konzert: „Es war ein tolles Erlebnis! Ein wohlklingender und homogener Gesamtklang begeisterte Sängerinnen und Sänger, sehr gelungene Liedauswahl und Moderation, eine Augenweide – wirklich ein herrlicher Frühlingsstrauß!“

     

    Der Sängerhain-Chor TonArt bot mit „Music in Love“ ein abwechslungsreiches Konzert

     

    Der Sängerhain Grünwettersbach konnte am ersten Mai-Samstag 2018 mit seinem Chor TonArt und den mitwirkenden Solisten und Musikern sowie dem „Eltern & Friends-Chor“ die Besucher in der gutbesetzten Sporthalle mit einem spannenden Konzertabend unterhalten.

    Den einleitenden Teil gestaltete der speziell zu diesem Konzert gebildete „Eltern & Friends-Chor“. Chorleiter Tobias Thimig benötigte nur vier Proben, um die über 30 Sängerinnen und Sänger zählende Eltern- und Fan-Gruppe in Begleitung eines Band-Quartetts auf mehrstimmige Songs vorzubereiten.

    Die Zuhörer staunten, als dann die begeisternden Stücke vorgetragen wurden:

    - Ed sheeran – “Let her go”

    - U2 – “One”

    - Silbermond – “Ja”

    - Queen – “crazy little thing called love”.

    Es waren rhythmische, harmonische Arrangements, die vom “Eltern & Friends-Chor“ vorgetragen und vom Publikum mit starkem Beifall honoriert wurden.

    Die Musik von George Gershwin aus dem 20. Jahrhundert „Somebody loves me“ passte als Einleitung ganz gut dazu. Es folgten „Rote Lippen soll man küssen“ (Originalinterpret: Cliff Richard) und „When I fall“. Inzwischen haben sich einige Szenen abgespielt, die Treffpunkte beschrieben und romantische Träume entwickelten.

    Aus dem TonArt-Chor formte der Dirigent auch ein kleines Ensemble, das an dieser Stelle den Song „Michelle“ vortrug.

    „Du glaubst es nicht, Tantchen, wie romantisch er doch war! Genau so habe ich es mir vorgestellt“. Und das Tantchen weiß Bescheid… „Ach die Unschuld der Jugend … und diese Männer“, sollte sie ihr davon erzählen?

    Die folgenden Lieder passten haarscharf: „Bel Ami“ (Du hast Glück bei den Frau’n, bel ami) und „Drück die Eins“.

    Und zur Abwechslung hat sich der Chorleiter anders entschieden als in dem vierstimmigen Chorsatz bei „The great Pretender“ vorgegeben ist: Die Sängerinnen sangen im ersten Vers den deutschen Text: „Wer kennt einen Mann, der treu sein kann“? Und die Sänger antworteten in englischer Sprache: „Oh, yes I’m the great Pretender“.

    Nach der Pause überraschte der Chor mit dem Song von Ray Charles „Hit the Road, Jack“. Hierbei konnten erstmalig dieverhältnismäßig neue Sängerin Tanja Zoller und der Chorsänger Holger Meister sich als qualifizierte Solisten erweisen.

    In der nächsten Szene kommt Holger mit einer Weinflasche in der Hand auf die Bühne: „Ich hab’ alles versucht … anrufen … Blumen schicken … mir reicht’s … Frauen schlagen um sich, wenn sie verletzt sind … was tu ich mir da an“. Dies war auch die Überleitung zum nächsten Liedvortrag „Autumn Leaves“ (Der Schleier fiel von meinen Augen). Dann hörte man die  Beatles-Songs „Yesterday“ und „Lady Madonna“, interpretiert von dem kleinen TonArt-Ensemble, das der Dirigent aus bereitwilligen Aktiven formiert hatte. 

    Eine Frau kommt auf die Bühne und spricht zum Publikum: „Irgendwie bin ich dankbar … als hätte alles so sein müssen … ich bleibe lieber alleine“. Dann sang der Chor den schönen Chorsatz „Gabriellas song“ aus dem Kino-Hit ,Wie im Himmel’ (Dieser Augenblick er ist mein …Ich will fühlen, dass ich lebe, wissen, dass ich wertvoll bin). Nach dem bekannten Schlusslied „What a wonderful world“ von Norbert Hanf, bei dem Bernd Kappler seine wunderbare Solostimme unter Beweis stellte, und den beiden geforderten Zugaben konnte die Vereinssprecherin Susanne Mangold den Dank übermitteln besonders an die beiden Chorleiter Tobias Thimig und Michael Schwarz, an Fabian Huissel (Klavier), an die Musiker, Solisten und Sprecher des Vereins sowie an alle mitwirkenden Sängerinnenund Sänger.

    Viele der Besucher blieben danach noch zum geselligen Beisammensein, um mit dem köstlichen Speisen- und Getränkeangebot den Abend ausklingen zu lassen.