Unsere Auftritte

    Der Sängerhain-Chor TonArt bot mit „Music in Love“ ein abwechslungsreiches Konzert

     

    Der Sängerhain Grünwettersbach konnte am ersten Mai-Samstag 2018 mit seinem Chor TonArt und den mitwirkenden Solisten und Musikern sowie dem „Eltern & Friends-Chor“ die Besucher in der gutbesetzten Sporthalle mit einem spannenden Konzertabend unterhalten.

    Den einleitenden Teil gestaltete der speziell zu diesem Konzert gebildete „Eltern & Friends-Chor“. Chorleiter Tobias Thimig benötigte nur vier Proben, um die über 30 Sängerinnen und Sänger zählende Eltern- und Fan-Gruppe in Begleitung eines Band-Quartetts auf mehrstimmige Songs vorzubereiten.

    Die Zuhörer staunten, als dann die begeisternden Stücke vorgetragen wurden:

    - Ed sheeran – “Let her go”

    - U2 – “One”

    - Silbermond – “Ja”

    - Queen – “crazy little thing called love”.

    Es waren rhythmische, harmonische Arrangements, die vom “Eltern & Friends-Chor“ vorgetragen und vom Publikum mit starkem Beifall honoriert wurden.

    Die Musik von George Gershwin aus dem 20. Jahrhundert „Somebody loves me“ passte als Einleitung ganz gut dazu. Es folgten „Rote Lippen soll man küssen“ (Originalinterpret: Cliff Richard) und „When I fall“. Inzwischen haben sich einige Szenen abgespielt, die Treffpunkte beschrieben und romantische Träume entwickelten.

    Aus dem TonArt-Chor formte der Dirigent auch ein kleines Ensemble, das an dieser Stelle den Song „Michelle“ vortrug.

    „Du glaubst es nicht, Tantchen, wie romantisch er doch war! Genau so habe ich es mir vorgestellt“. Und das Tantchen weiß Bescheid… „Ach die Unschuld der Jugend … und diese Männer“, sollte sie ihr davon erzählen?

    Die folgenden Lieder passten haarscharf: „Bel Ami“ (Du hast Glück bei den Frau’n, bel ami) und „Drück die Eins“.

    Und zur Abwechslung hat sich der Chorleiter anders entschieden als in dem vierstimmigen Chorsatz bei „The great Pretender“ vorgegeben ist: Die Sängerinnen sangen im ersten Vers den deutschen Text: „Wer kennt einen Mann, der treu sein kann“? Und die Sänger antworteten in englischer Sprache: „Oh, yes I’m the great Pretender“.

    Nach der Pause überraschte der Chor mit dem Song von Ray Charles „Hit the Road, Jack“. Hierbei konnten erstmalig dieverhältnismäßig neue Sängerin Tanja Zoller und der Chorsänger Holger Meister sich als qualifizierte Solisten erweisen.

    In der nächsten Szene kommt Holger mit einer Weinflasche in der Hand auf die Bühne: „Ich hab’ alles versucht … anrufen … Blumen schicken … mir reicht’s … Frauen schlagen um sich, wenn sie verletzt sind … was tu ich mir da an“. Dies war auch die Überleitung zum nächsten Liedvortrag „Autumn Leaves“ (Der Schleier fiel von meinen Augen). Dann hörte man die  Beatles-Songs „Yesterday“ und „Lady Madonna“, interpretiert von dem kleinen TonArt-Ensemble, das der Dirigent aus bereitwilligen Aktiven formiert hatte. 

    Eine Frau kommt auf die Bühne und spricht zum Publikum: „Irgendwie bin ich dankbar … als hätte alles so sein müssen … ich bleibe lieber alleine“. Dann sang der Chor den schönen Chorsatz „Gabriellas song“ aus dem Kino-Hit ,Wie im Himmel’ (Dieser Augenblick er ist mein …Ich will fühlen, dass ich lebe, wissen, dass ich wertvoll bin). Nach dem bekannten Schlusslied „What a wonderful world“ von Norbert Hanf, bei dem Bernd Kappler seine wunderbare Solostimme unter Beweis stellte, und den beiden geforderten Zugaben konnte die Vereinssprecherin Susanne Mangold den Dank übermitteln besonders an die beiden Chorleiter Tobias Thimig und Michael Schwarz, an Fabian Huissel (Klavier), an die Musiker, Solisten und Sprecher des Vereins sowie an alle mitwirkenden Sängerinnenund Sänger.

    Viele der Besucher blieben danach noch zum geselligen Beisammensein, um mit dem köstlichen Speisen- und Getränkeangebot den Abend ausklingen zu lassen.

     

    Ein musikalisches Krimifest des Projekt-Ensembles TonArt

    Der Sängerhain Grünwettersbach konnte im ersten Februar-Samstag 2014 mit seinem Projektchor TonArt und den mitwirkenden Solisten und Musikern die Besucher in der vollbesetzten Sporthalle mit einem spannenden „Kriminaltango“-Konzertabend begeistern.

    Bereits beim Betreten der Veranstaltungshalle wurden die Gäste durch deutliche Hinweise über Spurensicherung, Mordkommission und kriminelle Machenschaften in eine Stimmung versetzt, die auf das geheimnisvolle Titelthema hindeuteten. An den Wänden hingen durch die lange Halle die Schlagwörter wie Kommissarbüro, Fall Schimanski oder Derrick sowie historische Plakate von James Bond, Karabiner und Polizeigewehre. Der Bühnenhintergrund – in der Mitte unterbrochen von einem Riesenposter – bot den Mitwirkenden des TonArt-Chors die Möglichkeit, durch ihre Kleidung, die hauptsächlich in den Uni-Farben Schwarz, Rot, Grau und Weiß gehalten war, für eine beeindruckende Präsentation zu sorgen.

    Unter der Gesamtleitung von Michael Hegenauer begann der mörderische Liederreigen mit dem von C. Gerlitz bearbeiteten Stück „Kriminaltango“, eingeleitet mit der bekannten „Tatort“-Melodie. Mit dem zweiten Chorsatz

    hätte Heinz Erhard sicher die größte Freude gehabt, wenn er den von ihm so oft vorgetragenen Liedtext „Die Made“ an diesem Abend hätte miterleben dürfen.

    Denn die mit viel Elan vorgetragenen Lieder bewirkten beim Publikum aber auch bei den Aktiven ein überschäumendes Mitgerissensein, das sicherlich auch auf die erfolgreiche zielgerichtete Probenarbeit des Dirigenten zurückzuführen ist.

    Mit dem Song „Macky Messer“ wurden gekonnt durch das Doppelquartett-Ensemble des Vereins die Moritaten präzisiert und nicht überraschend aber interessant brachte der TonArt-Chor den Reinhard-Mey-Song „Der Mörder ist immer der Gärtner“ zu Gehör. Sehr beeindruckend war auch der „Ba-Ba-Banküberfall“, der durch Moderatorin Heide Nüssle in „EAV“-Manier mit rasant-mörderischen Texten begleitet wurde.

    Musikalisch anspruchsvoll zeigte sich das neugegründete von Michael Hegenauer erstmalig aufgetretene sechsstimmige Ensemble mit „Sabinchen war ein Frauenzimmer“ und „Goldfinger“. Mit den geschulten Stimmen bereicherten sie das Konzertprogramm und brachten noch mehr musikalische Finesse auf die Bühne.

    Dazu gab es zwei Auftritte durch das Tanzpaar Judith Kolbe und Andreas Rothenhäusler, die mit echtem Tango die Hüften kreisen ließen.

    Die Krimi-Persiflagen nahmen kein Ende: „James Bond“ und „The Pink Panther“ machten das Feld komplett.

    Das i-Tüpfelchen setzten die vereinseigenen Solistinnen Susanne Mangold „Nobody does it better“, Heide Nüßle „For your eyes only“ und Monika Sauerteig „Skyfall“. Unterstützt von Klavier, Bass und Schlagzeug wurden diese Songs bravourös präsentiert.

    Ein Besucher schwärmte nach dem dargeboten Programm: „Es war ein Konzert der ganz anderen Art. Und es war ein kurzweiliger qualifizierter Hörgenuss. Ich besuche mit Sicherheit auch das nächste Konzert“.

    Mit Dankesworten des Vereinsvorsitzenden Rudi Kappler an die Mitwirkenden und besonders an den Leiter Michael Hegenauer sowie an die Sponsoren Gärtnerei Bühler und Bäckerei Nußbaumer wurde der amüsante Krimiabend bei Getränken und kulinarischen Genüssen beendet.

     

    Und das stand im Kulturteil der BNN am 3. Februar 2014

     


    Dienstag, 13. Dezember 2011  KULTUR IN KARLSRUHE Ausgabe Nr. 288 – Seite 14

    Jenseits der Glitzerwunderwelt

    Vier besinnliche Adventskonzerte zwischen Grünwettersbach und Rüppurr

    Wenn man dem vorweihnachtlichen Stress entfliehen möchte, der die Vorfreude auf den Vierundzwanzigsten oft ein wenig trübt, oder einfach etwas Entspannung sucht, sind die überaus reichlichen Angebote musikalischer Art in Karlsruhe und Umgebung zu empfehlen.

    Da sollte wohl für jeden Geschmack etwas dabei sein. Auch am dritten Advent hatte man tatsächlich die Qual der Wahl.

    Auch in der evangelischen Kirche von Grünwettersbach konnte man sich am Chorgesang erfreuen. Der gemischte Chor des „Sängerhain“ zeigte unter der Leitung von Michael Hegenauer das Gospel-Oratorium „There Is A Light“ des österreichischen Komponisten Lorenz Maierhofer. Begleitet von Fabian Huissel am Klavier, Melina Elbe an der Querflöte und Sepp Hubertus Kuhnert als Sprecher wurde so die Weihnachtsgeschichte als Collage aus Songs, Spirituals und Texten nach dem Lukas-Evangelium realisiert. Die Kombination aus gesprochenem Wort, Instrumentalklängen, aus der Masse heraustretenden Solostimmen und Chorgesang machte das beschwingte Werk zu einem besonders sinnlichen Vergnügen. Hegenauer, der seit 2009 den Chor leitet und mit diesem 2010 den ersten Preis beim Schulmusikwettbewerb der Hochschule für Musik gewann, verkörperte die Gospelmusik in beeindruckender Weise.

    Julia Blank                        Foto: U. Barth
    Auszug aus dem Artikel in den BNN

     

    Sie hören hier Ausschnitte aus dem Gospel-Oratorium